23. April 2019 Diskussion/Vortrag Rosa Luxemburg und der sogenannte Spartakusaufstand

Information

Veranstaltungsort

Hansa48
Hansastraße 48
24118 Kiel

Zeit

23.04.2019, 20:00 - 22:30 Uhr

Themenbereiche

Deutsche / Europäische Geschichte, Rosa Luxemburg, Revolutionen100

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Am 5. Januar 1919 griffen in Berlin revolutionäre Arbeiter zu den Waffen. Das Ganze endete in einem Blutbad an den Revoltierenden. Von Anfang an bis zum heutigen Tag wurde dieser Aufstand der eine Woche zuvor gebildeten Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD-Spartakusbund) zugeschrieben.

Auch heute noch wird Rosa Luxemburg von interessierter Seite für den sogenannten Spartakusaufstand verantwortlich gemacht; und das obwohl es in dem von SPD- und bürgerlichen Parlamentariern verfassten »Bericht des Untersuchungsausschusses der verfassunggebenden Preußischen Landesversammlung über die Januar-Unruhen 1919 in Berlin« heißt: »So scheint z. B. Rosa Luxemburg den Plan durchaus nicht gutgeheißen zu haben …« Was bis vor kurzem kaum jemand wusste, denn dieser Bericht wurde weder dem Parlament noch der Öffentlichkeit je vorgelegt, er verschwand in den Bibliotheken. Er blieb auch in der Forschung weitestgehend unbeachtet, bis Jörn Schütrumpf ihn in seinem neuen Buch vollständig bekannt gemacht hat.

Neben dem Untersuchungsbericht steht auch Rosa Luxemburg an diesem Abend im Zentrum der Veranstaltung.
Dr. Jörn Schütrumpf ist Leiter der Fokusstelle Rosa Luxemburg bei der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Berlin.

 

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