12. März 2018 Diskussion/Vortrag Kritik der imperialen Lebensweise

Information

Veranstaltungsort

Aktivitetshuset
Norderstr.49
24944 Flensburg

Zeit

12.03.2018, 19:30 - 22:30 Uhr

Themenbereiche

Ungleichheit / Soziale Kämpfe, International / Transnational

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Warum fahren Menschen mit hohem Umweltbewusstsein SUV? Warum fliegen Grünen-WählerInnen häufiger als die Anhänger anderer Parteien? Warum bewegt sich gesellschaftlich und politisch trotz eines zunehmenden Wissens um die ökologische Krise so wenig? – Der Begriff der „imperialen Lebensweise“ will diese Paradoxa erklären. Er beleuchtet die vorherrschenden Produktions- und Konsummuster, die auf der Aneignung von Arbeitskraft und Natur andernorts beruhen und gleichzeitig die zerstörerischen Wirkungen dieser Aneignung unsichtbar machen. Er erklärt mithin, wie die sozial-ökologische Zerstörung im Alltag, in den gesellschaftlichen Kräfteverhältnissen und vermittelt über die staatlichen Institutionen normalisiert wird. Gleichzeitig will er die Widersprüche aufzeigen, die sich dabei auftun und an denen emanzipatorisches Handeln im Sinne einer solidarischen Lebensweise ansetzen kann.
Dr. Markus Wissen ist Prof. für Sozialwissenschaften mit dem Schwerpunkt sozial-ökologische Transformationsprozesse an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin; Mitglied der PROKLA-Redaktion; lange Zeit in der BUKO aktiv

Eine gemeinsame Verantaltung mit dem Initiativkreis Flensburg "Eine andere Welt ist möglich!"


 

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