14. April 2018 Workshop Artivism: kreativer Protest für sozialen Wandel?!

Information

Veranstaltungsort

Alte Muthesius Kunsthochschule Kiel
Lorentzendamm 6-8
24103 Kiel

Zeit

14.04.2018, 11:00 - 19:00 Uhr

Themenbereiche

Kultur / Medien

Zugeordnete Dateien

Artivism bewegt sich an der Grenze zwischen Kunst und Aktivismus und zielt darauf ab durch künstlerische, kreative, überraschende Ideen Menschen emotional anzusprechen. Die Tagesveranstaltung “Artivism: kreativer Protest für sozialen Wandel?!” lädt dazu ein, das Konzept Artivismus und seine Rolle für sozial-ökologischen Wandel näher zu beleuchten und in Workshops kreative Aktionsformen kennenzulernen.

Artivism ist eine Praxis im Grenzbereich zwischen Kunst und Aktivismus, die vor allem in den letzten Jahren durch Streetart Künstler wie Bansky und interaktive Protestformen wie Flashmobs an Aufmerksamkeit gewonnen hat. Als ein umfassendes Konzept kann Artivism verschiedenste Formen kreativer Aktionen hervorbringen. Die Veranstaltung setzt sich inhaltlich mit dem Konzept auseinander und bietet die Möglichkeit verschiedene Aktionsformen kennenzulernen.

Das Tagesprogramm sieht wie folgt aus: 

11:00-11:15 Ankommen & Willkommen
11:15-11:45 Einführung in das Konzept Artivism
12:00-13:00 Workshops - Teil 1
13:00-14:00 Potluck Lunch (wir freuen uns wenn jede*r eine Kleinigkeit zu Essen mitbringt, z.B. Salat, Aufstrich,...)
14:00-16:30 Workshops - Teil 2
16:30-17:30 Ergebnisse, Diskussion & Reflexion
ab 17:30 Pizza am Gemeinschaftsofen

 

Damit ist die Veranstaltung ab 16.30 auch für Menschen geöffnet, die vorher kein Interesse/keine Zeit hatten an den Workshops teilzunehmen, aber Interesse an den Ergebnissen und einer Diskussion bezüglich des Themas haben.

Anmeldungen erbeten unter: goo.gl/forms/SzQs2MaH8PoHkE0Q2

 

Visuelle Kommunikation im öffentlichen Raum/Streetart (auf englisch)

In the street art workshop we explore the different ways that art can be created in public places. We start by looking at some creative examples of street art, including chalk drawing, muraling, stickering, and moss graffiti, and discuss the different ways that these types of street art use space to communicate a message. Workshop participants will then break into groups and be challenged to brainstorm a piece of street art. The workshop’s goal is to get participants to think about how they influence and visually shape the space around them, and how specific spaces can be used to communicate a message.

Adbusting
Intellektuelle Selbstverteidigung gegen visuelle Fremdbestimmung „Adbusting“ ist ein Kunstwort aus „Advertising“ (Werbung) und „to bust“ (kaputt machen). Gemeint mit dem Wort eine Form der Straßenkunst. Beim „Adbusting“ wird z.B. ein sexistisches oder rassistisches Werbeplakat so verändert, dass seine Botschaft ins Gegenteil verkehrt wird. Oder die Veränderung zeigt nicht thematisierte, aber unterschwellig vorhandene Stereotype in der Werbung auf.

Unsichtbares Theater
Die Teilnehmer*innen lernen spielerisch und anhand von theaterpädagogischen Grundtechniken neue Methoden kennen, um gesellschaftliche Probleme öffentlich anzusprechen und zu thematisieren. Die Schauspieler agieren dabei im öffentlichen Raum, Orte des alltäglichen Lebens werden zur “Bühne” und das Publikum ist ohne es zu wissen nicht nur Zuschauer, sondern Teil des Geschehens.

Ab 16.30: Kurze Präsentation der Ergebnisse/Reflektion des Tages am Gemeinschaftslehmofen und im Anschluss gemeinsames Pizzabacken, dieser Teil der Veranstaltung wird auch für Menschen geöffnet die nicht an den Workshops teilgenommen haben sich aber für die Ergebnisse und Austausch interessieren.

Referent*innen:
Holly McKelvey (Streetart Workshop)
Hauke (Ad-Busting Workshop & Teilnehmer Diskussionsrunde)
Moritz Schilk (Theater Workshop)

Standort